Monat: Januar 2022

Immerhin zwei Punkte mehr auf dem Konto

Nach dem eher enttäuschenden Rückrundenstart gegen Neuhausen vor einem Monat waren die Erwartungen der 1. Mannschaft des TTC Wil für die Januar-Doppelrunde hoch. Leider reichte es lediglich für zwei Punkte gegen das Team aus Luzern. Im Heimspiel gegen Lugano am Sonntagnachmittag waren die Wiler chancenlos.

Rapid Luzern geschwächt – Daus bester Spieler

Am Samstag spielte Wil auswärts gegen Luzern. Elia Schmid eröffnete gegen Simon Huth die Partie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand Schmid jedoch schnell zu seinem Angriffsspiel und brachte Wil mit 0:1 in Führung. Miikka O’Connor zeigte gegen den routinierten David Daus eine eindrückliche Leistung. Obwohl O’Connor mit 0:2 in Rückstand geriet, gab er nicht auf, gewann die Sätze 3 und 4, musste sich jedoch im Entscheidungssatz dem Luzerner geschlagen geben. Auch das dritte Einzel – Nico Jovchev gegen Jon Ander Guerricabeitia – war spannend, ging ebenfalls über fünf Sätze, doch diesmal war der für Wil spielende Jon Ander der glückliche Sieger. Die grosse Routine half Daus auch in der Partie gegen Elia Schmid.  Er wandelte seinen 1:2-Rückstand noch in einen Sieg um. Guerricabeitias klarer Sieg gegen Huth brachte die Wiler erneut in Führung. Als Jovchev mitten im Spiel gegen O’Connor einen Schwächeanfall erlitt und aufgeben musste, die Wiler Paarung Schmid/O’Connor den wichtigen Punkt aus dem Doppel holte, war Wils Sieg bereits klar, weil auch Daus’ dritter Einzelsieg an diesem Tag die Niederlage seines Teams nicht mehr verhindern konnte.

Miikka O’Connor, Jon Ander Guerricabeitia und Elia Schmid freuen sich über den Sieg in Luzern.

Lugano beeindruckt

Gegen Lugano war das Team von Elia Schmid an diesem Tag chancenlos. Der 1:6 Sieg der Ticinesi in der Lindenhofsporthalle war hoch verdient. Nur 8 Sätze gewannen die Wiler gegen das starke Trio aus dem Tessin.

Das NLA-Team des TTC Wil beim Heimspiel gegen Lugano mit Christian Hotz, Elia Schmid, Jon Ander Guerricabeitia und Miika O’Connor

Wils Ehrenpunkt holte Elia Schmid gegen Celian Besnier, der Guerricabeitia in seinem ersten Einzel mit 3:2 besiegte. Für diesen einen Punkt musste Schmid jedoch hart arbeiten und zuerst einen 0:2-Satzrückstand aufholen.

Wil auf Platz 6

Der Blick auf die aktualisierte Tabelle zeigt folgendes: Rio-Star Muttenz verteidigte erfolgreich seine Tabellenführung, obwohl die Basler gegen ZZ-Lancy eine nicht erwartete Niederlage kassierten. Die Teams aus Lugano und Lancy gehören, wenn die beiden weiterhin so stark auftreten, ebenfalls zu den Titelanwärtern. Meyrin gab auf Grund von clubinternen Problemen wegen Corona am 4. Januar seinen Rückzug bekannt und steigt freiwillig ab. Nach diesen drei Rückrundenspielen belegen die Wiler neu den 6. Tabellenplatz vor Rapid Luzern.

Monika Frey Mäder, TTC Wil

Schafft der TTC Wil den Anschluss?

Nach zwei knappen Niederlagen vor Weihnachten gegen Neuhausen (einige Impressionen vom hartumkämpften Heimspiel liefert folgendes Video) steht Wil vor einer schwierigen Herausforderung. Will die erste Mannschaft des TTC Wil sich für die Playoffs in Stellung bringen, müssen in den kommenden Spielen Punkte her. Momentan liegt das Team von Elia Schmid auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Auf die Wiler warten am kommenden Wochenende (8. & 9. Januar 2022) mit Rapid Luzern auswärts am Samstag und Lugano am Sonntag zu Hause keine einfachen Aufgaben. Beide Mannschaften sind sehr ausgeglichen. Elia Schmid, Mannschaftskapitän der Wiler, war nicht nur gegen beide Teams in der Vorrunde mit seinen 6 Siegen im Einzel der beeindruckendste Spieler, sondern mit seiner 15:0 Einzelbilanz auch der beste Einzelspieler der gesamten Vorrunde. Wil darf also sehr stolz sein, diesen Ausnahmespieler in seinen Reihen zu wissen.

Elia Schmid setzt zur Rückhand an (Foto von René Zwald)

Ein Sieg gegen Rapid Luzern liegt drin

Am Samstag spielt der TTC Wil auswärts gegen Luzern, der in der aktuellen Tabelle einen Platz vor Wil liegt. Die beiden Teams trennten sich beim Vorrundenspiel mit einem Unentschieden. Ein Sieg liegt also sicherlich in Reichweite.

Lugano mit drei A20 Spielern

Am Sonntag empfängt Wil zu Hause (14.00h) in der Lindenhofsporthalle das Team aus Lugano, das hinter Rio-Star Muttenz und ZZ-Lancy den dritten Tabellenrang belegt. An der Seite von Csaba Molnar und Simone Spinicchia, die beide schon sehr lange für Lugano spielen, kämpft Szilard Gyorgy um Punkte. Mit gleich drei A20-klassierten Spielern gehören die Ticinesi sicherlich zu den Titelanwärtern. Wenn die Wiler ihre 3:6 Niederlage der Vorrunde in einen Sieg umwandeln wollen, dann darf sich Elia Schmid wohl keinen Patzer erlauben und seine Teamkollegen müssen an diesem Tag über sich hinauswachsen.

Monika Frey Mäder

TTC Wil