Kategorie: Allgemein

4 Punkte gegen den Aufsteiger

Es konnte für Wil an diesem ersten Adventswochenende kaum besser laufen. Mit zwei deutlichen Siegen gegen Aufsteiger Wädenswil (2:6 und 6:1) verbesserte sich das Team von Christian Hotz um zwei Plätze und liegt jetzt auf dem komfortablen dritten Tabellenrang hinter Rio-Star Muttenz und Lugano. Es muss jedoch erwähnt werden, dass nicht alle Teams gleichviele Spiele gespielt haben.

Traumstart in Wädenswil

Es konnte für Wil wohl nicht besser laufen. Christian Hotz musste zwar gegen den jungen, talentierten Schweden Oscar Perman nach einer 2:1-Führung in Sätzen noch in den Entscheidungssatz gehen, den er glücklicherweise mit 13:15 für sich entscheiden konnte. Danach hiess es nach einem Sieg von Matiss Burgis gegen Lars Posch, zwei klaren Siegen von Elia Schmid gegen Karin und Perman sowie Hotz gegen Posch bereits 0:5 für Wil. Die deutliche Niederlage gegen Filip Karin (0:3) ärgerte Burgis so sehr, dass er gleich auf einen Einsatz im Doppel verzichtete. Der Wiler Paarung Hotz/Schmid gelang es in der Folge nicht, den 6. Punkt zum Endsieg zu holen, da die beiden gegen Posch/Karin kein erfolgversprechendes Rezept fanden. Es war dann die Aufgabe von Elia Schmid, der in seinem dritten Einzel gegen Lars Posch antreten musste, den Sack zuzumachen.

Hotz gewann in einem spektakulären Spiel gegen Posch (Foto von Nils Menko)

Hotz’ grosser Kampfgeist

Das Rückspiel zu Hause in der Lindenhofturnhalle brachte für die Wiler nur wenige Änderungen. Die ersten drei Einzelpartien verliefen wiederum wie geplant. Sowohl Burgis als auch Schmid und Hotz besiegten ihre Gegner vom Vortag relativ locker. Oscar Perman, den die Startniederlage gegen Burgis wurmte, zeigte gegen Elia Schmid eine einwandfreie Leistung. Es war mehr als verständlich, dass Schmid nach seiner 3:0 Niederlage gegen Perman sichtlich enttäuscht war und seinen Frust auch zeigte. Dafür freute sich Matiss Burgis über seine geglückte Revanche gegen Filip Karin, den er diesmal mit 3:1 im Griff hatte. Die spektakulärsten Ballwechsel boten dem Publikum jedoch Christian Hotz und Lars Posch. Obwohl Hotz sowohl nach dem ersten als auch dem dritten Satz in Rückstand geriet, gab er nicht auf und fand immer wieder mit tollen Aktionen ins Spiel zurück, was den Wiler Fans natürlich sehr gefiel. Seinen knappen Sieg genoss er zu Recht und bedankte sich beim Publikum über dessen tolle Unterstützung. Diesen Schwung nahm Hotz ins Doppel mit. Die Paarung Hotz/ Burgis liess an diesem Tag nichts mehr anbrennen und bewies endlich wieder einmal ihre Stärken im Doppel. Mit diesen zwei Siegen und vier Punkten auf dem Konto beenden die Wiler das Jahr 2018.

Monika Frey Mäder

Resultate im Detail (click-tt)

Doppelrunde gegen Aufsteiger Wädenswil

Aufgrund einer Spielvorverschiebung wird die erste Mannschaft des TTC Wil die letzte Doppelrunde in der Adventszeit bereits am kommenden Wochenende bestreiten. Am Samstag, 1. Dezember beginnen die Wiler mit dem Auswärtsspiel gegen die in der aktuellen Saison neu in der NLA spielenden Wädenswiler. Traditionsgemäss findet das Rückspiel dann gleich am Tag danach statt. Somit empfangen die Wiler am Sonntag, 2. Dezember, um 14 Uhr in der heimischen Sporthalle Lindenhof ihre Gäste aus Wädenswil, die zurzeit den siebten Tabellenplatz, zwei Plätze hinter Wil, belegen.

Im Aufstiegsteam der Wädenswiler findet man bekannte Gesichter. Karin Filip (A20) spielte einige Jahre beim Serienschweizermeister Rio-Star Muttenz. Mit seiner 5:11-Bilanz wird der junge talentierte Spieler wohl noch nicht ganz zufrieden sein. Der erst 19-jährige Lars Posch (A20) weist in seinem ersten Profijahr in der höchsten Liga bereits eine ausgeglichene Bilanz (9:8) auf. Der dritte junge Spieler bei Wädenswil ist der Schwede Oscar Perman (A20), den man ebenfalls nicht unterschätzen darf. Auch Perman will seine 4:11-Bilanz aufbessern.

Wil wird sich also gegen diese jungen, aufstrebenden Spieler gut vorbereiten müssen, denn der Spielausgang ist völlig offen. Wils Teamchef Christian Hotz will natürlich möglichst viele Punkte holen. Falls es den Aebtestädtern gelingt, die vollen vier Punkte zu ergattern, dürfen die Spieler und der Vereinsvorstand zufrieden dem Advent und den Feiertagen entgegen schauen. Die Wiler Zuschauer können sich auf jeden Fall auf ein sehr spannendes Meisterschaftsspiel am Sonntag freuen.

Monika Frey Mäder

Schweizer Meister und Clubmeister Elia Schmid ist nun auch Ostschweizer Meister

Elia Schmid gewinnt die OTTM 2018

An den Ostschweizer Tischtennis-Meisterschaften vom vergangenen Wochenende ging der amtierende Schweizer Meister Elia Schmid als Favorit ins Rennen, obwohl er hinter dem topgesetzten Titelverteidiger Michal Kubat vom TTC St.Gallen nur auf Position 2 gesetzt war.

Mit einem 4:0 Sieg gegen Livio Schärrer startete Elia gut in das Turnier. Im Viertelfinale musste der Wiler NLA-Spieler gegen Samir von Däniken zwar einen Satz abgeben. Mit 4:1 Sätzen qualifizierte sich Elia aber problemlos fürs Halbfinale.

Im Halbfinale setzte sich Elia Schmid (A20) mit 4:2 gegen Norbert Tofalvi (A19) vom TTC Wädenswil durch.

In der anderen Hälfte des Tableaus kam es zu einigen Überraschungen. So gewann Matti Pelz (A17) im Viertelfinal gegen Denis Bernhard (A19) und Titelverteidiger Michal Kubat (A18) musste sich Lukas Ott (A16) geschlagengeben. Matti Pelz vom TTC Neuhausen konnte sich mit einem Sieg im Halbfinale gegen Lukas Ott fürs Finale qualifizieren.

Im Final spielte Elia Schmid souverän auf und sicherte sich mit einem 4:0 Sieg über Matti Pelz nach seinem Clubmeistertitel beim TTC Wil einen weiteren Titel in der aktuellen Saison.   

Zwei weitere Titel für den TTC Wil in der Kategorie O40
In der Kategorie Doppel O40 war das Wiler NLC-Duo Daniel Peter und Patrick Fust topgesetzt. Das eingespielte Wiler Doppel wurde seiner Favoritenrolle ebenfalls gerecht und musste nur im Halbfinal und im Final jeweils einen Satz abgeben und gewann somit verdientermassen Gold.

Daniel Peter doppelte im Einzel O40 gleich nach und sicherte damit dem TTC Wil an den diesjährigen Ostschweizer Tischtennis-Meisterschaften
einen dritten Titelgewinn.

Zu allen Resultaten derdiesjährigen OTTM geht es hier.

Thomas Wegmann

O40 Doppelsieger Daniel Peter (Foto von Niels Menko)

Erfolgreiches Wochenende

Mit einem Unentschieden am Samstag und einem Sieg am Sonntag reisten die Wiler Tischtenniscracks zufrieden zurück in die Ostschweiz. Nachdem das Team von Christian Hotz bisher hinter ihren Erwartungen geblieben war, zeigte ihre Leistungskurve an diesem Wochenende wieder bergauf.

Unentschieden gegen Rio-Star Muttenz

Am Samstagspielte der TTC Wil mit Elia Schmid (A19), Matiss Burgis (A20), Simon Schaffter(A19) und Captain Christian Hotz (A20) gegen den TTC Rio-Star Muttenz. Im Aufgebot von Muttenz waren Dominik Moser (A19), Lionel Weber (A20) und Cédric Tschanz (A20).

Nachdem die Wiler in Muttenz nach drei Einzeln schon zwei Siege eingefahren hatten, war Christian Hotz überzeugt, dass sein Team an diesem Tag gute Chancen gegen den aktuellen Tabellenführer hatte. Elia Schmid und Matiss Burgis gewannen ihr erstes Einzel jeweils im vierten Satz, einzig Simon Schaffter verlor sehr knapp im Entscheidungssatz mit 11:9 gegen die Nummer 1 der Basler Lionel Weber. Im zweiten Einzel konnte Elia Schmid nicht mehr ganz an seine gute Leistung vom ersten Spiel anknüpfen und verlor mit 3:0 gegen Lionel Weber. Burgis und Schaffter hingegen lief es wunschgemäss und beide gingen verdienterweise als Sieger vom Tisch. Somit stand es 4:2 für den TTC Wil. Für das Doppel reiste auch Wils Captain Christian Hotz mit nach Basel und spielte an der Seite von Matiss Burgis gegen Weber/Tschanz. Leider verloren sie dieses Spiel in drei Sätzen, womit der Spielausgang wieder völlig offen war. Da Burgis gegen Lionel Weber, der an diesem Tag ungeschlagen blieb, sowie Schaffter gegen Dominik Moser verloren, musste Elia Schmid noch seine letzten Reserven mobilisieren. Dank seines knappen Sieges gegen Cédric Tschanz im 5. Satz rettete er für die Wiler einen äusserst wichtigen Punkt mit dem 5:5 Unentschieden.

Matiss Burgis gewann am Wochenende 5 seiner 6 Einzelpartien. (Foto von Niels Menko)

Dank Matiss Burgis ein 4:6-Sieg in Chênois

Am Sonntag ging es weiter gegen den CTT UGS-Chênois. Nach dem Unentschieden gegen den Tabellenführer waren die Wiler guter Dinge für das Spiel gegen den Tabellenletzten. In den Einzeln spielten die Wiler mit der gleichen Aufstellung wie am Samstag. Nur im Doppel ersetzte Simon Schaffter Christian Hotz. Die Gastgeber traten mit Rémi Bartolomé (A18), Benjamin Givone (A18) und Daniel Memmi (A19) an.

Nach der ersten Einzelrunde sah es für die Wiler nicht so gut wie erhofft aus. Nur Matiss Burgis setzte sich gegen Rémi Bartolomé problemlos durch. Sowohl Schaffter als auch Schmid verloren ihre Spiele. Auch in seinem zweiten Einzel zeigte Burgis kaum Schwächen und holte den Punkt nach Wil. Schmid, der seine unglückliche Niederlage gegen Memmi schnell wegsteckte, besiegte danach Bartolomé relativ einfach. Schaffter blieb gegen den bis dahin ungeschlagenen Memmi chancenlos. Somit stand es vor dem Doppel 3:3 und alles war wiedermöglich. Mit viel Kampfgeist erspielten sich die Wiler Burgis/Schaffter einen knappen, aber verdienten 3:1 Sieg gegen Bartolomé/Memmi. Nachdem Elia Schmid auch gegen Givone keinen Punkt holen konnte, brauchte es die Siege von Burgis und Schaffter, um den 4:6-Sieg zu realisieren und die zwei wichtigen Punkte zu verbuchen.

Wils erste Mannschaft hat dank dieser drei Punkte Tabellenplätze gut gemacht und befindet sich nach dieser Doppelrunde im Mittelfeld auf dem 5. Platz.

Zur Tabelle und den einzelnen Resultaten in der NLA geht es hier

Sara Bruggmann

Kantersieg für die NLC-Mannschaft

Im Spiel klappte aus Sicht derNLC-Equipe alles, vor dem Spiel war dies nicht ganz der Fall. Als die Spieler in der Turnhalle ankamen, musste man mit Schrecken feststellen, dass jemand vergessen hatte die Fenster zu schliessen. Somit wurden die Spiele bei etwas kälteren Temperaturen ausgetragen. Wil trat mit Pädi Fust (B15), Däni Peter (A16) und Fabian Kull (A16) an. Die Gäste aus Luzern reisten mit Philip Reber (B14), Michael Frass (B12) und Eduard Ruf (B12) an.

Die Wiler zeigten eine konzentrierte Leistung und konnten einen ungefährdeten Sieg einfahren. Pädi Fust und Fabian Kull mussten aber gegen Philip Reber hart kämpfen bis sie jeweils im fünften Satz den Sieg nach Hause brachten. Mit diesem erfreulichen Sieg verabschiedet sich Wil als starker Dritter in die kurze Zwischenpause, bevor die Rückrunde beginnt. Die vierte NLC-Gruppe verspricht eine spannende Rückrunde, da zwischen Wil und dem zweitletzten Chur nur gerade fünf Punkte liegen. Hopp Wil!

Hier geht es zur Tabelle und den einzelnen Resultaten im Detail:

NLC Gruppe 4

Fabian Kull

Zwei Auswärtsspiele am kommenden Wochenende

An die starken Leistungen vom 28. Oktober gegen Veyrier will die 1. Mannschaft des TTC Wil am kommenden Wochenende (17./18. November) anknüpfen und hoffentlich mit Punkten im Gepäck am Sonntagabend zurück in die Ostschweiz reisen. Die Zuschauer dürfen interessante Spiele in der Nordwestschweiz gegen den TTC Rio-Star Muttenz sowie in der Romandie gegen den CTT UGS-Chênois erwarten.

Rio-Star Muttenz: Tabellenführer

Am Samstag treffen die Wiler in Muttenz auf den momentanen Tabellenführer Rio-Star Muttenz. Mit vier Siegen bei vier Spielen sind die Gastgeber gegenüber den Wilern klar im Vorteil. Die Nummer 1 der Basler Lionel Weber ist mit seiner beeindruckenden 10:0 Bilanz ein äusserst ernstzunehmender Gegner. Obwohl das Team von Christian Hotz momentan nur den 6. Tabellenplatz belegt, starten die Ostschweizer mit viel Motivation und großem Kampfgeist in das Spiel.

UGS-Chênois: ungewohnt am Tabellenende

Am Sonntag geht es in Chênois, einem Vorort von Genf, mit einem weiteren wichtigen Spiel weiter. Der TTC Wil trifft auf den Tabellenletzten. Nachdem UGS-Chênois bis jetzt alle seine vier Spiele zum Teil deutlich verlor und nur 9 von 24 Sätzen für sich entscheiden konnte, reisen die Wiler als Favoriten nach Chênois. Entscheidend wird sein, ob die Genfer wie bereits gegen Lugano und ZZ-Lancy auf schwächere Ersatzspieler zurückgreifen müssen. Mit welcher Aufstellung die Wiler die Auswärtsspiele bestreiten, ist zur Zeit noch offen.

Sara Bruggmann

NLC-Team: Niederlage in Tenero trotz mehr Punkten

Guten Mutes reiste die zweite Mannschaft des TTC Wil am Samstag 10.11.2018 mit Fabian Kull (A16), Patrick Fust (B15) und Daniel Peter (A16) nach Tenero. Das Ziel war klar und realistisch: Ein Sieg sollte her. Tenero trat mit Fabio Betti (A18), Jordi Gomez (B13) und Gerardo Keller (B12) an. Kull konnte im ersten Spiel einen klaren Sieg gegen Gomez nach Hause bringen. Auch gelang es allen drei Wilern, den klassierungsmässig schwächsten Gegner, Keller, klar zu schlagen. Peter verlor die zwei Spiele gegen Betti und Gomez klar und konnte sein Potenzial an diesem Tag nicht an die Platte bringen. Brisant wurde es erstmals in der Partie Kull gegen Betti, als Kull im entscheidenden 5. Satz drei von vier Matchbällen abwehren konnte – leider einen zu wenig. Hochwertig und auch sehr spannend verlief das Doppel. Kull und Fust, die noch wenig gemeinsame Doppelerfahrung aufweisen, spielten locker und mutig auf und brachten das Tessiner Doppel Betti/Gomez an den Rand einer Niederlage. Doch leider ging auch diese Partie im Entscheidungssatz mit 11:9 an Tenero. Noch spannender gestaltete sich die Auseinandersetzung zwischen Fust und Betti. Im 4. Satz erspielte sich Fust zwei Matchbälle, die Betti aber abwehren und den Satz für sich drehen konnte. Im 5. Satz stand es für den Wiler gar 5:0 und mit 10:5 schien sein Sieg schon so gut wie besiegelt. Leider schaffte es Fust ab diesem Punkt nicht mehr, sein anfangs ausbalanciertes und offensives Spiel aufrechtzuerhalten. Der Routinier Betti liess sich Zeit, spielte sicher aber offensiv und schaffte es tatsächlich, sämtliche Matchbälle, sechs im letzten Satz, abzuwehren und seinen einzigen Matchball direkt zu einem weiteren Sieg für die Tessiner zu verwandeln.

So kehrten die Wiler etwas frustriert mit nur einem Punkt nach Hause, obwohl sie in der gesamten Begegnung mehr Bälle gewannen als die Tessiner.

Hier geht es zur Tabelle und den einzelnen Resultaten im Detail:

NLC Gruppe 4

Däni Peter